Damals, als ich noch jung war, ging ich auf die Ferropolis-Schule in Gräfenhainichen. Wir hatten im letzten Schuljahr eine neue Kunstlehrerin bekommen – Frau Spieß – welche sich dafür einsetzte, dass jede Abschlussklasse etwas hinterlassen sollte.
Unser Jahrgang war der Erste, welcher aus Schrott eine Skulptur erstellen sollte (pro Klasse eine) welche dann um den Gremminer See aufgestellt werden sollten. Wir hatten also die Aufgabe aus dem Schrott der Firma Ambau in Gräfenhainichen ein Stück Kunst zu erschaffen… gar nicht so leicht.

Meine Klassenkameradin und ich haben und entschlossen aus Kreisen und halb Kreisen einen Mondaufgang zu gestalten. Wir Frästen und Feilten den Schrott zurecht, für die groben oder schwierigeren Aufgaben standen uns fleißige Auszubildende der Firma bei.
Im letzten Heimaturlaub habe ich dem Kunstpfad am Gremminer See mal einen Besuch abgestattet und siehe da – sie steht noch :D
